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Fulldome-Kino · Hybride 3D- und Live-Action-Produktion

Luna Dolph – The Lost Echo

Ein Jahr Produktion für einen narrativen Film aus 3D und Live-Action, mit KI-gestütztem Motion Capture und einem Master für die bevorstehende Fulldome-Veröffentlichung.

Film und Produktion

Luna Dolph – The Lost Echo ist ein Science-Fiction-Film, der über ein Jahr hinweg produziert und von Beginn an für die hemisphärische Leinwand konzipiert wurde. Das Werk besteht zu annähernd gleichen Teilen aus Live-Action-Sequenzen und vollständig in 3D erstellten Szenen. Die Fulldome-Veröffentlichung folgt in Kürze.

Eine Geschichte zwischen physischer Welt und digitalem Gefängnis

Luna, Kyle und China sind drei digitale Krieger auf der Suche nach The Lost Echo, einem Artefakt, das die Beziehung zwischen ihrem Universum und der menschlichen Welt verändern kann. Lunas Flucht aus einem digitalen Gefängnis macht den Übergang zwischen Realität und Simulation zum erzählerischen und visuellen Motor.

Die Hauptdarsteller

Lottie Terry spielt Luna Dolph, Harry Wiginton verkörpert Kyle Liwei und Aavy Suárez spielt China Kenaya. Die drei wurden als Ensemble inszeniert, damit Gestik, Rhythmus und Beziehungen beim Wechsel von gefilmten Körpern zu 3D-Avataren erhalten bleiben.

Warum dies kein konventioneller, nachträglich auf 360° übertragener Film ist

In einer Kuppel betrachtet das Publikum kein Rechteck, sondern befindet sich im Bild. Regie, Blocking, Blickführung, Umgebungsmaßstab und Montage wurden deshalb gezielt für die Fulldome-Geometrie entwickelt.

Pipeline für 3D, Live-Action und KI-Mocap

Die Pipeline verbindet reale Sets, Greenscreen, KI-gestütztes Motion Capture, Avatar-Erstellung, 3D-Echtzeitumgebungen und Compositing. Etwa die Hälfte des Films stammt aus Live-Action-Aufnahmen, die andere Hälfte entsteht in 3D. Performance, Kamera, Bewegung und Raum werden dabei durchgängig aufeinander abgestimmt.

KI-gestütztes Motion Capture

KI-Mocap analysiert aufgezeichnete Performances und gewinnt daraus Bewegungsdaten, ohne ausschließlich auf ein klassisches optisches Studio mit Markern angewiesen zu sein. Das Ergebnis wird nicht ungeprüft eingesetzt: Posen, Kontakte, Timing und Wege werden kontrolliert, bereinigt und auf die digitalen Figuren übertragen. KI beschleunigt die Erfassung; Schauspiel und Animationskontrolle bleiben menschlich.

Live-Action, Drehorte und Chroma Key

Die realen Sequenzen entstanden an Drehorten und vor Greenscreen. Bildaufbau, Licht und Bewegungen wurden auf die spätere sphärische Szene abgestimmt, damit Körper, Requisiten und Handlung mit noch nicht vorhandenen digitalen Architekturen verbunden werden können.

Die 3D-Hälfte und Unreal Engine

Avatare, Umgebungen und virtuelle Sequenzen wurden mit Unreal Engine aufgebaut und geprüft. Echtzeit-Prävisualisierung erlaubte die Kontrolle von Tiefe, Maßstab, Live-Action-Kontinuität und Platzierung auf der gesamten Kuppelfläche.

Compositing und Fulldome-Master

Chroma-Aufnahmen, 3D-Passes, Effekte und Farbworkflow werden in einem Dome Master zusammengeführt. Jede Szene muss als Umgebung funktionieren und Aufmerksamkeit durch Bewegung, Kontrast, Ton und Figurenbeziehungen lenken.

Credits, Stand und Produktionswert

Das Projekt belegt einen vollständigen Workflow für immersive Fiction: kuppelspezifisches Schreiben, Filmproduktion, Schauspiel, KI-Mocap, 3D-Animation, Virtual Production und Fulldome-Finishing wurden über ein Jahr koordiniert, statt als getrennte Arbeitsschritte zusammengesetzt zu werden.

Wichtigste Credits

  • Regie: Michele Pelosio.
  • Drehbuch: Gerard Bernasconi; Handlung von Serena Maltagliati.
  • Produktion und Schnitt: Dario Riccio.
  • Kamera: Massimiliano Iannone.
  • Hauptdarsteller: Lottie Terry (Luna Dolph), Harry Wiginton (Kyle Liwei), Aavy Suárez (China Kenaya).

Die veröffentlichten Filmcredits stehen auch auf der IMDb-Seite.

Bevorstehende Fulldome-Veröffentlichung

Der Film ist für die Fulldome-Auswertung bestimmt. Zum Finishing gehören der hemisphärische Master und Prüfungen unter realen Projektionsbedingungen, in denen sich Auflösung, Kontrast, Maßstab und Lesbarkeit anders als am Monitor verhalten.

Eine übertragbare Methode

Dieselbe Produktionsarchitektur eignet sich für Originalfilme, immersive Serien, Museen, Planetarien, Festivals und Branded Entertainment. Reale Darsteller und digitale Welten können zusammenwirken, ohne die Kuppel auf eine spektakuläre Kulisse zu reduzieren.

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