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Technische Dokumentation

Wie Similiter Videos vergleicht und wo es aufhört.

Dieser Leitfaden beschreibt das überprüfbare Verhalten der aktuellen Engine. Er trennt byteidentische Duplikate, visuelle Vollvideo-Treffer und nicht unterstützte Fälle. Schwellenwerte erzeugen Kandidaten zur Prüfung, keine Erlaubnis zur Entfernung. Die Angaben helfen, Ergebnisse korrekt einzuordnen und eine manuelle Prüfung oder einen neuen Scan zu wählen.

Progressive Pipeline

Der Vergleich beginnt mit günstigen Prüfungen und erreicht die aufwendigste Verifizierung nur für plausible Kandidaten. Ein Stichproben-Vorfilter kommt vor dem vollständigen SHA-256; fünf Frames screenen, vierundzwanzig bilden den Fingerabdruck und achtundvierzig verifizieren das Ergebnis. Eine unvollständige Prüfung bleibt ausstehend oder schlägt sicher fehl.

  • Vollständiges SHA-256 für gleiche Bytes.
  • 5 Frames für erstes Screening.
  • 24 für den zeitlichen Fingerabdruck.
  • 48 für die Endprüfung.

Ergebnisse interpretieren

Ein exaktes Duplikat hat einen kryptografischen Beleg. „Dasselbe Video“ und „wahrscheinlicher Treffer“ beruhen auf kohärenten visuellen Fingerabdrücken über die Dauer und verlangen die Prüfung von Bildern, Pfad, Größe und Qualität. Konfidenz priorisiert die Arbeit, ersetzt aber weder die Nutzerentscheidung noch rechtfertigt sie automatisches Entfernen.

  • Exaktes Duplikat: vollständiges SHA-256 gleich.
  • Dasselbe Video: starke visuelle Kohärenz des vollständigen Videos.
  • Wahrscheinlicher Treffer: prüfen, nicht automatisch entfernen.

Aktuelle technische Grenzen

Die Pipeline richtet Stichproben an relativen Positionen derselben Dauer aus und sucht keine Sequenz in einem anderen Video. Segmente, Offsets, Schnitte, Tempoänderungen, Reverse, Crop, Reframing und Timeline-Nutzung sind daher unzuverlässig. Audio ist ausgeschlossen, und Similiter liest keine NLE-Projektgraphen, Timelines oder Abhängigkeiten.

  • Keine Segment- oder Teilsequenzsuche.
  • Kein Audiovergleich.
  • Keine NLE-Projektinterpretation.
  • Keine Normalisierung von Crop, Spiegelung, Reverse oder Tempo.

Leistung und Benchmarks

Es ist kein reproduzierbarer Benchmark für große Bibliotheken veröffentlicht; deshalb werden keine Zeiten für Tausende Dateien oder Terabytes versprochen. Ein belastbarer Benchmark muss Version, Hardware, Korpus, Codecs, Dateizahl, Stunden und TB, ersten Scan, Cache-Scan, Fehler, Fehlalarme und Prüfkriterien nennen.

  • Wiederholungsscans können Daten unveränderter Dateien nutzen.
  • Tempo hängt von Codec, Dauer, Speicher und Decodierung ab.
  • Zahlen werden nur mit reproduzierbarem Korpus und Verfahren veröffentlicht.

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